DSBL-Pokal 2026: Doppelsieg des NRV, VSaW auf Platz 7

Der Wannsee war an diesem Pokal-Wochenende 2026 das Gegenteil vom Bundesliga-Finale der Woche zuvor: Stürmisch, regnerisch und dunkel. Der NRV konnte gleich doppelt gewinnen, unsere Junioren kamen auf Platz 7.

So manche Böe forderte sehr heraus. Bis zur Luvtonne noch gut mitgefahren, bissen sich einige Teams beim Setzen des Gennakers die Zähne aus, sobald sich der Wind schlagartig verdoppelte. Am ersten Tag des PDSBL-Pokals 2026 waren teils hanebüchene Manöver zu beobachten, um das bunte Tuch zu setzen, die stellenweise in einem Sonnenschuss oder mit im Wasser liegenden Gennakern mündeten. Ein Team hatte auf einem Vorwind solche Probleme, dass sie schnurstracks auf das Land zu rasten und gerade noch rechtzeitig das Tuch bergen konnten. Den restlichen Vorwind fuhren sie ohne Gennaker bis zum Gate. Das dürfte es dann für die Aufstiegsträume gewesen sein.

Was für die einen ein dickes Brett darstellte, war für andere ein reiner Geschwindigkeitsrausch. In manchen Rennen klaffte zwischen den Führenden und dem restlichen Feld eine halbe kreuz Abstand. Und das bei Rennen von gut 15 Minuten. 

Der Wannsee war an diesem Pokal-Wochenende 2026 das Gegenteil vom Bundesliga-Finale der Woche zuvor: Stürmisch, regnerisch und dunkel. Aber ebenso herausfordernd drehend, natürlich.  Sonst wäre es nicht der Wannsee. Doch am zweiten Tag zeigte dieser auch sein freundliches Gesicht und schenkte zwischendurch Sonnenschein und Regenbögen. Ein kleiner Ausgleich für die Kälte des Vortages. Leider konnte der zweite Tag wind-technisch nicht mit dem ersten Tag mithalten. Die versprochenen Sturmböen blieben aus. Das kam einigen Teams sehr zugute. Im Verlauf des Tages drehte der Wind dann um gute 60 Grad nach rechts, aber das gehört nun einmal auch zum Spiel dazu.

Am Schluss konnte der NRV sich den Pokal souverän sichern und einen Doppelsieg einfahren: Die beiden Teams konnten jeweils in der Junioren- und in der Gesamtwertung siegen. Die Ergebnisse finden sich hier.

Die Hamburger dominierten über alle Rennen hinweg. Unser Junioren-Team um Lena Fischer, Johann Emmer, Karl Wolff und Hans Haberland konnte nicht ganz so problemlos vorneweg segeln. Das Team musste sich erst noch einspielen und legte eine inkonstante Serie hin. Einige erste Plätze waren dabei, aber auch ein paar Plätze in der Mitte. Nach dem ersten Tag lagen sie auf dem zwölften Platz, konnten sich aber am zweiten Tag auf den siebten Platz vorarbeiten. Das ist zwar nicht so gut, wie das Endergebnis in der Junioren-Liga, aber dennoch ein versöhnliches Ergebnis, das den Weg ins nächste Jahr weist. Die Saison ist jetzt vorbei und nun heißt es: trainieren und vorbereiten!

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