Das Stegbau-Projekt

Der 'Spatenstich' ist Mitte Dezember 2020 erfolgt.

Die Stege 3, 4 und 5 sind abgesperrt. Bei diesen drei Stegen wurden die Leuchtensäulen abgebaut und bei Steg 5 die Steggitter aufgenommen; an Land stapelte sich der Schrott und wartete auf den Abtransport, der zwischenzeitlich erfolgt ist.

 

Das verbliebene Gerippe von Steg 5 sieht etwas gespenstisch aus, bleibt aber zunächst noch erhalten. Der neue Steg ist eine Ein-Pfahl-Konstruktion; die neuen Stützpfeiler werden mittig zwischen die alten Pfeiler gerammt, für den Verlauf dient die alte Konstruktion noch als Platzierungsorientierung. Erst wenn die neuen Pfeiler stehen, wird die alte Konstruktion demontiert.

Für diese Arbeitsschritte ist ein Ungetüm von Kran angekommen, der noch zu einer ‚Ramme‘ erweitert und dann auf ein Schwimmponton gestellt wird.

Die neuen Pfeiler sind auf dem Landweg eingetroffen und abgeladen worden, der Ponton wird in KW 3 zum Westhafen gebracht, dort auf eine Schute umgeladen und zum VSaW geschippert werden.

Am 18. Januar 2021 ist von Land aus der erste Pfeiler gerammt worden. Der Anfang ist immer das Schwierigste; man muss sehen, ob das Konzept grundsätzlich stimmt.

Und wie es scheint - alles ist im Lot.

Die Längsträger werden an einem externen Produktionsort vorgefertigt; das Foto zeigt einen Träger beispielhaft. 

Steg 6 - das ist der wasserrseitige Übergang zur Jollenrutsche - ist in einem reichlich desolaten Zustand, was nach Aufnahme des Laufbelags richtig offensichtlich wurde. Der Steg wird abgerissen und nicht ersetzt.

Die Arbeiten gehen planmäßig voran, in regelmäßigen Baubesprechungen werden der Stand und der Fortgang des Projektes zwischen den Verantwortlichen des bauausführenden Unternehmens und der Stegbaukommission thematisiert.